„Klasse statt Masse“ ist auf der Domaine Richeaume ein so fundamentales wie gelebtes Grundprinzip.
Bereits vor der Reife werden schon ausgebildete Trauben in der sogenannten Grünernte ausgedünnt, um die Qualität der Lese zu erhöhen.
So wird die Qualität der Reben durch einen äußerst strengen Rebschnitt gewährleistet, der eine strikte Mengenkontrolle beinhaltet: Die Weinausbeute ist auf ca. 20 hl pro Hektar begrenzt, erlaubt und üblich sind laut Appellation 55 hl pro Hektar.
Selbstverständlich werden keine synthetischen Spritzmittel verwendet, sondern die Schädlingsbekämpfung wird nützlichen Insekten überlassen. Die Einhaltung der heute etablierten Regeln des biologischen Landbaus wird von der
dem Verbraucherschutz dienenden Organisation
„qualité de france“ regelmässig kontrolliert.
Aufgrund der ökologischen Anbaumethode, des besonderen Bodens und des Mikroklimas kann man bei den Weinen der Domaine Richeaume von wirklichen Terroirweinen sprechen.
Auch die Rebenauswahl unterstreicht diesen Anspruch: Auf der Domaine Richeaume war man von Anfang an überzeugt, dass sich auch die Bordeaux-Rebe Cabernet-Sauvignon und die Syrah-Taube aus dem Rhône-Tal unter der heißen Provence-Sonne woh lfühlen. Darüber hinaus wurden die vorhandenen und bis zu 60 Jahre alten Reben der einheimischen roten Sorten Grenache, Cinsault und Carignan weiter kultiviert. Bei den weissen Reben werden inzwischen neben den in den 50er Jahren angepflanzten Clairette-Rebstöcken auch Sauvignon Blanc und Viognier angebaut.
Nur diese Freiheit des Anbaus jenseits der Vorschriften der AOC-Klassifizierung ermöglicht die Herstellung von „persönlichen“ Weinen mit ausgeprägtem Charakter.