Die wesentliche Form der landwirtschaftlichen Produktion geht seit der Antike vom „Oikos“, dem Haus aus. Die Vielfalt der Produkte und die in der Arbeit des Hauswirtes organisierte Form des Zusammenwirkens von Pflanzen, Tieren, Stoffen und Restprodukten ist seit jeher das Kennzeichen der historischen Hauswirtschaft.
Wenn heutzutage ein Gegensatz zwischen Ökonomie und Ökologie allzu oft konstruiert wird, sollte man sich erinnern, dass beide Begriffe aus dem altgriechischen Wort “Oikos“ abgeleitet sind, Wirtschaft und Natur bildeten eine vom Haus gestiftete Einheit.
Die Domaine Richeaume arbeitet in der Überzeugung, dass die Natur der beste Ökonom ist. Denn nur mit der Natur lassen sich echte Spitzenprodukte, also nachhaltige Wertschöpfung realisieren und dies aufgrund der natürlichen Kreislaufwirtschaft bei einem sparsamen Ressourcen- und Energieeinsatz.
Der Weinbau ist auf der Domaine Richeaume das „edelste“ Ergebnis dieses ökologischen Verbundes. So gibt es beispielsweise um den Weinberg herum den traditionellen Anbau von Nutzpflanzen ohne Herbizide und synthetische Insektizide, natürliche Weide- und Viehwirtschaft, sowie eine Olivenölproduktion. Polykultur statt Monokultur.
Die Abfallprodukte aus dieser natürlichen Verbundwirtschaft fließen als organische Düngung in den Kreislauf zurück - zum Wohl des Weinberges und zum Wohl der Umwelt.
Die Idee des ökologischen, in sich geschlossenen Verbundes drückt sich auch im Logo der Domaine Richeaume als offen gelassenem Kreis aus, der den Wein durchscheinen lässt.